Wasserschaden durch Lüftung

Man glaubt ja gar nicht was alles so passieren kann.

Da haben wir nun unsere Lüftungsanlage nur mal eine Woche im Probetest laufen gehabt (am Tag eine Stunde) und schon sammelt sich soviel Kondensat, dass es im Flur durch die Gipskartondecke tropft. So ein Mist. Also erstmal die Kiste abgestellt und abwarten. Da wir schon etwas Erfahrung mit solchen Wasserschäden haben – einfach aussitzen.

Nach gut einer Woche war alles wieder ok. Nichts mehr zu sehen vom Schaden an der Decke.

Mittlerweile ist auch der Konverter eingetroffen und die Anlage könnte nun sauber gesteuert werden. Könnte – wenn da nicht noch die fehlende Kondensatleitung wäre. Mal sehen wann ich mal Zeit finde. Dazu müssen wieder mal dicke Löcher gebohrt werden. Wir wollen das Kondensat in die Küchenspüle ableiten. Momentan habe ich ein Provisorium nach draussen verlegt. Aber irgendwie klappt das nicht – könnte auch an den aktuell frostigen Temperaturen liegen. Somit steht der Schalter der Anlage erst mal auf AUS.

Aber mit dem neuen Konverter von 0-10V aktiv – zu 1-10V aktiv klappt nun endlich auch die stufenlose Regelung. Klasse bis 30% der Anlage ist nichts zu hören. Ab 70% sind die Luftgeräusche schon warnehmbar. Über Nacht wollen wir mit 20% fahren und tagsüber 2x 30min Stosslüften mit 100%. Dann kann man noch im Bad zuschalten und natürlich bei Party bzw. Kamin mit 50% fahren. 100% bedeuten dabei ca. 300m³/h. Bei ca. 330m³ was wir haben erreichen, wir somit einen Luftwechsel von etwas über 2. Wohlbemerkt über den Tag nicht in der Stunde. Es gibt sehr unterschiedliche Empfehlungen dazu. Stellenweise wird eine Luftwechselrate von 0,5 gefordert. Das würde dann bedeuten, dass alle Luft innerhalb 2h komplett ausgetauscht werden würde. Das halte ich für stark übertrieben. wir wollen ja nicht die ganze Wärme (auch wenn wir eine WRG haben) rauspusten. Zumal ja ein Austausch auch nur Sinn macht, wenn man ständig zu Hause ist.

Lüftungsanlage geht in Betrieb

Naja wie das so bei den Selbstbauten ist – fast fertig. Diesmal liegt es aber nicht an uns. In der Anleitung der Lüftungsanlage von Vallox (90SC) steht, dass man die Anlage auch mit 0-10V steuern kann. Oder eben mit dem mitgelieferten Potentiometer. Nun wollen wir natürlich eine automatische Steuerung. Somit haben wir den Schalter nicht mit bestellt. Aber die 0-10V sind nicht dass was meine SPS kann. Da werden wir wohl noch einen Konverter brauchen. Stichwort „Stromsenke“  – ich werde berichten.

Somit können wir aktuell nur an- und ausschalten bei 100% Leistung was ca. 300m³/h sind.

Ansonsten ist uns die Anlage ganz gut gelungen. An einigen Stellen war es schon ganz schön kniffelig – da konnte die Bauherrin zeigen was sie bei Tetris gelernt hat.

Einmessen werde ich diese, wenn ich mal ein passendes Messgerät in die Finger bekomme. Auf den ersten Blick klappt es aber schon ganz gut mit der Luftverteilung. Ich hatte erst Bedenken bezüglich der Schallübertragung zwischen den Räumen. Aber diese haben sich auf Grund der gedämmten Einblaskästen von Schako nicht bestätig. Lediglich 2 fette Schalldämpfer für die Motoren haben wir uns geleistet. Momentan hören wir aber eher das Ausblasgeräusch (bei 100%)  da wir noch nicht regeln können.

Wir saugen die Luft im Bad, WC, Küche und im HWR ab und blasen in den anderen Räumen die vorgewärmte Luft über die Luftschlitze in der Abhangdecke wieder ein. Das ganze natürlich zeitgesteuert – fensteröffnen ade!

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